Zeitumstellung

geschrieben am 13.10.08 um 15:06 Uhr

Am 26. Oktober ist es wieder soweit und wir drehen die Uhren um eine Stunde zurück. Die Zeitumstellung wirft viele Menschen total aus dem Gleichgewicht, besonders schwer hat es ein Baby, weil sich sein Schlafrhythmus verändert und man nur schlecht von dem kleinen verlangen kann, das es jetzt eine Stunde später ins Bett geht und dann eine Stunde länger schlafen soll. Auch Menschen mit Schlafstörungen kommen mit dem immer wieder wechselnden Rhythmus nur schwer zurecht.

Die Zeitumstellung wurde 1980 bei uns eingeführt, erstens weil wir uns unseren Nachbarländern angleichen wollten, die diese Regelung schon früher hatten und zweitens, um in der gewonnenen Zeit das Tageslicht besser nutzen zu können und somit Energie zu sparen. Seitdem wird immer wieder darüber diskutiert, ob wir denn wirklich etwas sparen, denn wenn man bedenkt, das man in den Wintermonaten zwar Abends weniger elektrisches Licht braucht, aber dafür morgens eher beginnt zu Heizen, ist der Energieverbrauch wohl nicht weniger geworden.

Wie dem auch sei, müssen wir diese Zeitumstellung jedes Jahr zwei Mal mitmachen, wobei es uns im Winter wesentlich leichter fällt, denn da werden die Uhren schließlich eine Stunde zurück gestellt und das heißt, wir gewinnen eine Stunde. Im Sommer bekommen wir sie dann wieder geklaut.

Um sich besser merken zu können, ob die Uhr nun vor oder zurück gestellt wird, kann man sich eine Eselsbrücke bauen, denn im Sommer werden die Tische eines Bistros vor die Tür gestellt und im Winter kommen sie wieder zurück in das Lager. Eigentlich ganz einfach, wenn man es weiß.

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